Invasive Neophyten stellen eine ernsthafte Bedrohung für Naturschutzgebiete und die einheimische Flora dar. Sie verdrängen einheimische Pflanzen, gefährden dadurch die Artenvielfalt, verändern Lebensräume und stören ökologische Gleichgewichte. Zudem können einige Arten gesundheitliche Probleme verursachen oder Schäden in der Landwirtschaft anrichten.
Massnahmen und Bekämpfung 2025
Die Neophytenbekämpfung im Jahr 2025 fällt insgesamt positiv aus: Neben bereits bekannten Standorten konnten neue, im Konzept priorisierte Flächen in den Bekämpfungsrayon aufgenommen werden. Dadurch verringern sich die Aufwände an den bisherigen Standorten, während neue Gebiete gezielt in Angriff genommen werden können.
Diese Fortschritte sind insbesondere dem engagierten Einsatz der Helfenden zu verdanken. In den letzten Jahren konnten deutliche Erfolge erzielt und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Auf mehreren Flächen geht der Neophytenbestand bereits zurück. Einige Standorte bleiben jedoch weiterhin herausfordernd. Damit die bisherigen Erfolge nachhaltig gesichert werden, ist eine Bekämpfung auch in den kommenden Jahren erforderlich.
Zusammenarbeit und Einsatzstunden
Der Gemeinderat zeigt sich erfreut über die erzielten Ergebnisse. Die erfolgreiche Umsetzung basiert auf der guten Zusammenarbeit zwischen dem Öko-Büro (260 Einsatzstunden), dem Zivilschutz (37 Einsatzstunden), dem Werkdienst (47 Einsatzstunden) und den Bewohnenden des Asylzentrums Linth (1'039 Einsatzstunden).
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die sich für die Bekämpfung invasiver Arten einsetzen und damit zum Schutz der einheimischen Flora beitragen.
Kostenlose Neophyten-Säcke
Zur Unterstützung der Bevölkerung bei der fachgerechten Entsorgung stellt die Gemeinde Uznach weiterhin kostenlose Neophyten-Säcke zur Verfügung. Diese können im Büro Planung, Bau & Infrastruktur der Gemeindeverwaltung an der Obergasse 24 bezogen werden.
Die gefüllten Säcke dürfen entweder beim Werkhof deponiert oder der ordentlichen Kehrichtabfuhr mitgegeben werden.